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Atlastherapie nach Arlen

Der 1. Halswirbel wird Atlas genannt. Die Atlastherapie nach Arlen ist entgegen einem weit verbreiteten Glauben kaum geeignet, die eventuell gestörte Beweglichkeit der Kopfgelenke (Gelenke zwischen Atlas, Schädel und dem 2. Halswirbel) zu behandeln. Behandelt wird die aus dem Gleichgewicht geratene Grundspannung (Tonus) der gesamten Körpermuskulatur und des gesamten Vegetativum. Unter Vegetativum versteht man das unwillkürlichen Nervensystem außerhalb der willkürlichen Motorik. Es hat vielfältige Aufgaben. Unter anderem die Steuerung der Durchblutung, der Spannung von Spalthäuten, der Tätigkeit der Schweißdrüsen, der inneren Organe etc., - eben alles, was nicht unserem Willen unterliegt. Das Vegetativum hat auch großen Anteil im Schmerzgeschehen.


Kein Mensch ist symmetrisch gebaut. Der erste Halswirbel, auch Atlas genannt, steht in aller Regel natürlicherweise asymmetrisch unter dem Schädel. Bei der Atlastherapie gibt der Arzt einen ultrakurzen Impuls mit der Fingerspitze auf den ersten Halswirbel. Damit das auch in der richtigen Richtung durchgeführt wird, muss vorher ein Röntgenbild der Halswirbelsäule hergestellt werden, auf dem die Asymmetrie erkennbar ist. Durch den absolut schmerzlosen Impuls soll keinesfalls die Stellung des Atlas zum Schädel verändert werden. Es soll nur eine definierte Erschütterungswelle (Perkussion) die Muskeln und Spalthäute der oberen Region der Halswirbelsäule in der richtigen Richtung durchlaufen. Es handelt sich bei der Atlastherapie um die schonendste Therapieform aus dem Bereich der Manuellen Medizin. Nebenwirkungen sind nach über zwanzigjähriger Anwendung nicht bekannt geworden.

Ambulanz für Manuelle Medizin - Zentrum für Bewegungsstörungen
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