Die Aufgabe der Masseure ist es, im Rahmen der Komplexbehandlung die Sinnesorgane der Haut, Unterhaut, Bindegewebe und Muskulatur zu stimulieren. Dadurch wird einerseits die Eigenwahrnehmung (Propriozeption) gefördert, denn Patienten mit Bewegungsstörungen aber auch Menschen ohne sichtbare Bewegungsstörungen aber mit Schmerzen oder ältere Menschen leiden unter einem Mangel an Nervenimpulsen, die das Gehirn erreichen. Andererseits werden durch Massagen örtliche muskuläre Verspannungen und die so genannte muskuläre Hypertonie (erhöhte Grundspannung der Muskulatur) und die muskuläre Hypotonie (erniedrigte Grundspannung der Muskulatur) der Normalität näher gebracht.
Eine Massage dauert bei uns zirka 30 Minuten und wird je nach Erkrankung des Patienten technisch variiert. Dafür werden abgestimmt für jeden Patienten Elemente der Bindegewebsmassage, Streichmassage, Walkmassage, Lymphdrainage, Triggerpunktmassage etc. kombiniert. Die Wirkung der Massage fügt sich nahtlos in die Komplexbehandlung aus ärztlichen Behandlungen mit Manueller Medizin, Physiotherapie und Ergotherapie ein.