In der Laufbandtherapie werden mit oder ohne Entlastung des Körpergewichtes (mit einem Gurt durch eine Aufhängung am Laufbandrahmen) die für die wechselnden Laufbewegungen zuständigen Nervenzellen im Rückenmark und im Großhirn trainiert.
Studien haben ergeben, dass der Grad der Spastizität gemildert wird, was insbesondere bei nicht gehfähigen Patienten genutzt werden kann. Bei gehfähigen Kindern werden die alternierenden Bewegungsmuster eingeübt und gefestigt. Wenn diese Muster vom Patienten in den Alltag übernommen werden, werden sie nicht mehr verlernt.
Die Ausdauer wird verbessert und die Spastizität begrenzt gelöst.
In liegender Position wird das GigerMD® eingesetzt. Das Übungsgerät mindert über die harmonisch wechselnden Bewegungen der Arme und Beine die Spastizität. Das Gerät kann die Gliedmaßen passiv bewegen oder durch den Patienten aktiv mit eigener Kraft bewegt werden. Die dadurch bewirkte Lockerung der Muskulatur kann deswegen durch einen Trainingseffekt ergänzt werden.
Das Vibrationssystem Galileo hat ähnliche Funktionen. Die Vibrationen bewirken abhängig von der Frequenz einerseits eine Lockerung und andererseits ein Training der Muskulatur. Dabei ist die aktive und willentliche Mitarbeit des Patienten nicht nötig. So können auch total gelähmte Muskeln durch das Auslösen spezieller Reflexe des Rückenmarkes gekräftigt werden. Vor allen Dingen aber wird die Eigenwahrnehmung der Körperteile gefördert.