Nur ein Hilfsmittel, welches hilft, ist ein Hilfsmittel
Nahezu alle Kinder und Erwachsenen mit zentralen Bewegungsstörungen brauchen Hilfsmittel, um Fehlentwicklungen zu vermeiden.
Wegen der asymmetrischen Muskelspannung ist eine engmaschige Röntgenkontrolle der Hüftgelenke nötig, um Störungen in der Reifung der Gelenke rechtzeitig zu entdecken. Gerade im Kleinkindalter kann durch eine frühzeitige Behandlung eine Hüftgelenkluxation vermieden werden. Durch Lagerungsschalen oder Hüftschienen können normale Hüftgelenksverhältnisse erreicht werden und so Operationen vermieden oder kleiner gehalten werden.
Bei Fußfehlhaltungen und
-deformitäten sind neben Therapiegipsen und Botulinumtoxinbehandlungen
Einlagen- oder Orthesenversorgungen notwendig, um diese Fußverformungen
zu verhindern oder zu vermindern.
Unsere wissenschaftlichen
Untersuchungen bei ICP- Kindern weisen eine deutliche Verbesserung in
den Bewegungsübergängen (Liegen-Krabbeln-Sitzen-Gehen) mit den
Sprunggelenkorthesen, die ein Fußprofil nach Hylton haben, auf
(Literaturverzeichnis).
Unsere langjährige enge
Zusammenarbeit mit den Orthopädietechnikern und
Orthopädieschuhtechnikern machen eine zeitnahe und passgerechte
Versorgung Ihrer individuellen Hilfsmittel möglich.
Bei
idiopathischen und neurogenen Verkrümmungen der Wirbelsäule von mehr
als 20° (Skoliosen) ist die Versorgung mit einem individuell
angepassten Korsett häufig nicht zu umgehen. Gerne übernehmen wir die
Betreuung.
Eine andere Spezialität ist die Beratung in der
Kommunikationsförderung, das heißt die Anbahnung von Kommunikation
durch Gebärden, die Austestung von einfachen Kommunikationshilfen wie
dem I-Talk, Big Mack oder dem Alphatalker.