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Polyneuropathie

• neuartige Behandlung mit extrakorporalen Stoßwellen

Sensibilitätsstörungen (Gefühlsstörungen) und teilweise auch Muskelschwäche in den Füßen, Armen und Beinen bei Diabetes mellitus, nach Chemotherapie oder anderen toxischen Belastungen (Alkohol, Schwermetalle etc.) führen zur sogenannten Polyneuropathie. Es wurden einige mögliche Ursachen dieser Erkrankung gerade genannt, häufig bleibt die Ursache der Störung aber auch im Dunkeln.


Bei der Polyneuropathie werden entweder die Isolierschicht der Nerven oder die zentrale, die Elektrizität leitende Struktur (Axon) abgebaut. Der Prozess selbst wird in seiner Vielfalt noch nicht gut genug verstanden. In jedem Falle aber kommt es zu erheblichen Störungen der Sensibilität mit Kribbelparästhesien (Ameisenlaufen), sehr unangenehmen Schmerzen, Störungen des Temperaturempfindens und häufig auch zum Abbau von Muskeln mit der dazugehörigen Muskelschwäche. Eine besonders unangenehme Begleiterscheinung der Polyneuropathie ist die häufige Durchblutungsstörung, die zu schlecht heilenden Wunden und nicht selten zur Amputation der Füße und Beine führt.


Für die meisten Fälle von Polyneuropathie gibt es keine wirklich wirksame Therapie.


In jüngster Zeit haben wir in der Ambulanz für Manuelle Medizin aber gesehen, dass eine Behandlung mit extrakorporalen Stoßwellen die Symptome deutlich lindern kann. Noch nicht veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchungen zeigen ermutigende Ergebnisse. Durch entsprechende Messungen konnte nachgewiesen werden, dass die Betroffenen mit größerer Schrittlänge schwungvoller und schneller gehen können. Es wird auch angegeben, dass die Schmerzen und Gefühlsstörungen deutlich zurückgehen.


Die Grundlagenforschung konnte bisher folgende Daten erarbeiten: Durch die extrakorporalen Stoßwellen wird die Durchblutung gesteigert, weil die Neubildung von Blutkapillaren angeregt wird. Ebenso werden Nerven durch die Stoßwellen stimuliert, so dass die Gefühlsstörungen zurückgehen. Stoßwellen haben generell eine schmerzlindernde Wirkung. Auch die Muskulatur scheint kräftiger zu werden. Siehe hierzu auch das Literaturverzeichnis.


Wir behandeln die Betroffenen intensiv mit extrakorporalen Stoßwellen und gegebenenfalls mit der Komplextherapie in Behandlungsserien während 2 bis 3 Wochen und erzielen damit in der Regel die genannten Ergebnisse.

Ambulanz für Manuelle Medizin - Zentrum für Bewegungsstörungen
Thürachstraße 10 - D-79189 Bad Krozingen
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